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Von diffusen Zweifeln zur klaren Entscheidung: Mareikes Coaching-Erfahrung

Was kann man realistisch von einem Selbstzweifel-Coaching erwarten? Erst recht, wenn man noch gar nicht genau weiß, wo es hingehen soll – sondern einfach nur spürt: irgendwas muss sich ändern?

So ging es Mareike, als sie auf mich aufmerksam wurde. Sie arbeitete „mit vielen großen Egos“ und war zunehmend unzufrieden. Lag es an der angespannten Stimmung im Büro? Oder an dem leisen, aber hartnäckigen Gefühl, dass sie am liebsten etwas ganz anderes machen würde?

Genau diese leisen Fragen haben wir gemeinsam im Coaching erforscht. Was sie dabei erlebt hat, erzählt Mareike im Interview. Das Interview veröffentliche ich mit Erlaubnis von Mareike.

„Ich wusste, da muss ich lang“ – Ein Gespräch mit Klientin Mareike über ihren Coaching-Prozess

Maren: Mareike, welche Herausforderung hat dich dazu gebracht, nach Coaching zu suchen?

Mareike: Das übergeordnete Thema war mehr Authentizität im Berufsleben. Ich wusste, es muss sich was ändern. Ich war innerlich unruhig, irgendwie unzufrieden. Aber es war noch diffus – ich hatte den Wunsch, authentischer aufzutreten, wusste aber nicht so genau, wo es hingeht.

Maren: An welchem Punkt hast du gemerkt, das schaffe ich nicht alleine, da möchte ich Unterstützung?

Mareike: Ich wusste nicht so richtig, ob es darum geht, mir dabei zu helfen, wie ich in meinem jetzigen Berufsleben authentischer auftrete – oder ob es darum geht, mir vor Augen zu führen, dass dieses Berufsleben mir gar nicht entspricht und deshalb das Gefühl entsteht, dass ich nicht wirklich ich selbst bin. Dass da etwas anderes in mir ist, was raus muss. Das war für mich rückblickend der Punkt, an dem ich Begleitung brauchte – aber damals war das noch so ein diffuses Unbehagen.

Maren: Ich erinnere mich, dass du sagtest, du möchtest herausfinden, ob dein Unbehagen am Umfeld liegt – da gab es öfter unangenehme Situationen in Meetings. Oder ob es von einem Muster in dir selbst stammt, das du verändern könntest. Was hast du dir anfangs vom Coaching erhofft?

Mareike: Die Hoffnung war, dass du mir zu einem Ja-Gefühl verhilfst – dass ich weiß: ja, genau, das ist die Richtung, da muss ich hin. Ich hatte zwar ein übergeordnetes Gefühl, dass sich etwas ändern muss. Aber nicht die Klarheit, was es konkret ist, was ich will. Und diesen Moment zu erleben, wo es sich einstellt: „Ah ja, jetzt habe ich es“ – das war meine Hoffnung.

Maren: Hattest du auch Befürchtungen oder Zweifel vor dem Coaching?

Mareike: Eigentlich nicht. Ich war offen und habe mich gefreut. Vielleicht die Gefahr, dass sich das erhoffte Gefühl nicht einstellt – aber ich habe mir gedacht: Irgendwas wird auf jeden Fall passieren. Und wenn es nicht genau das ist, was ich mir gewünscht habe, aber dafür etwas anderes Gutes, dann ist es auch in Ordnung.

Vom diffusen Unbehagen zu innerer Klarheit: Ich weiß, was ich will!

Maren: Wie geht es dir jetzt am Ende des Coachings? Woran merkst du im Alltag, was sich verändert hat?

Mareike: Ich bin im Berufsleben viel entspannter, weil ich das Ganze aus einer anderen Perspektive betrachte. Ich habe im Verlauf des Coachings ein paar entscheidende Weichen neu gestellt. Jetzt sehe ich es so, dass mir dieses Berufsleben mein zweites Berufsleben finanziert.

(Anmerkung: Mareike hat während des Coachings festgestellt, dass sie sich beruflich umorientieren möchte und ein Zweitstudium begonnen.)

Glücklicherweise hat sich auch äußerlich etwas verändert – ich habe jetzt an der Arbeit einen anderen Themenbereich, der mir ermöglicht, mich von dem zurückzuziehen, was mich belastet hat. Das lässt mich vieles entspannter einordnen. Ich muss nicht mehr so performen wie andere, ich muss nicht so sein wie die anderen – ich kann so sein, wie ich bin, und das ist gut so.

Diese Klarheit zeigt sich nicht nur darin, dass ich weiß, wohin mich mein Berufsleben führen soll – sie zeigt sich auch in meinem aktuellen Berufsleben. Und auch zwischenmenschlich versuche ich, aktiv Klarheit reinzubringen: Ich habe angefangen zu widersprechen, zu hinterfragen und meine Meinung zu sagen. Und wenn das nicht fruchtet, kann ich trotzdem mit gesunder Distanz sagen: okay, hier werden andere Werte vertreten, das passt nicht zu mir. Aber ich habe zumindest das Beste daraus gemacht, indem ich gesagt habe, was mir entspricht.

Das ist ein ganz entscheidender Unterschied, der hilft mir im Alltag wirklich: dass ich diese Ehrlichkeit und Klarheit auch in einem Berufsleben lebe, das mir (noch) nicht entspricht.

Maren: Was verändert sich dadurch in deinem Alltag?

Mareike: Ich bin nicht mehr so angespannt. Ich habe nicht mehr das Gefühl, ich müsste es jemandem recht machen oder mich anpassen. Natürlich gibt es noch Ausreißer, aber im Großen und Ganzen kann ich mich viel besser abgrenzen und bin dadurch kaum noch belastet.

Zwei Schlüsselmomente im Coaching

Maren: Wie hat das Coaching dich unterstützt, da anzukommen?

Mareike: Ganz wichtig ist dieses Gefühl, zu wissen, wofür ich es mache. Die Richtung, die sich im Coaching entwickelt hat – das Tor, das sich geöffnet hat – hilft mir, die beruflichen Tätigkeiten, die ich gerade noch mache, einzuordnen.
Das Coaching hat mir gezeigt, dass ich dort, wo ich jetzt bin, nicht authentisch sein kann, weil es mir einfach nicht entspricht. Und die Möglichkeit zu haben, das zu verändern, und mittendrin in diesem Veränderungsprozess zu sein – das lässt einen viel entspannter mit der ganzen Situation umgehen.

Maren: Inwiefern hat dich die Arbeit mit den inneren Anteilen dir geholfen?

Mareike: Im beruflichen Alltag vor allem dadurch, dass ich mich mit den inneren Anteilen verbinden kann, die mir hilfreich sind. Ich denke oft an das, was wir besprochen haben, und hole mir bewusst den Anteil, der in der jeweiligen Situation kompetent ist. Gleichzeitig erkenne ich an, dass es die anderen Anteile – die Vorsichtigen, die Ängstlichen – auch gibt und dass sie nicht zu Unrecht da sind. Aber ich kann das besser einordnen: Ich höre sie, und trotzdem kann ich weiter voran gehen. Sie blockieren und lähmen mich nicht mehr.

Maren: Hat das Coaching auch auf andere Lebensbereiche abgefärbt?

Mareike: Ja, definitiv. Der Fokus lag zwar auf dem Beruflichen, weil da der Veränderungswunsch am größten war. Aber die Erkenntnis, dass man sich nicht immer anpassen muss, wenn etwas einem nicht entspricht – die zieht sich durch alle Lebensbereiche. Im Privatleben, in Freundschaften, in der Familie. Man schafft sich wieder Freiräume für sich selbst.

Maren: Hat sich deine Erwartung an das Coaching erfüllt?

Mareike: Auf jeden Fall. Es hat ein bisschen gedauert, bis der Schlüsselmoment kam – aber ich war einfach im Prozess und habe darauf vertraut, dass er irgendwann kommt. Ich war sogar überrascht, dass es sich tatsächlich in einer konkreten Coaching-Session eingestellt hat. Es gab zwei Momente für mich, die total befreiend waren. Sie haben absolut die Richtung für mich geändert.
Einmal, als ich plötzlich gespürt habe: Da muss ich lang! Plötzlich wusste ich ganz konkret sogar, welchen Studiengang ich suchen will und habe ihn auch gefunden. Ich saß im Auto und auf einmal war das diese absolute Klarheit.
Aber dann kam die andere Stimme: Kann ich mir das leisten? Darf ich mich jetzt plötzlich neu entscheiden? Was ist mit der finanziellen Sicherheit? Diese Stimme hat mir ständig Druck gemacht, keine Fehler zu machen. Ich wusste zwar, das ist eine Stimme aus meiner Vergangenheit, das stimmt nicht für meine heutige Situation. Aber sie war trotzdem extrem hartnäckig. Das hat mich immer wieder verunsichert und genervt. Als wir diese Stimme im Coaching gemeinsam entschärft haben, das war der zweite Schlüssel-Moment. Danach hat sich in mir alles nach vorne gerichtet und ich konnte das angehen, was ich wirklich wollte.
Ja, meine Erwartung wurde voll erfüllt und vielleicht sogar übertroffen.

„Ich war überrascht, wie tiefgehend das Coaching war“

Maren: Gab es etwas, das dich am Coaching überrascht hat?

Mareike: Vielleicht dass es so tiefgehend war und du den Raum so gut halten konntest. Ich war mich nicht sicher, ob das online so möglich ist, dass es sich so nah anfühlt.

Maren: Was würdest du Menschen sagen, die überlegen, ein Coaching bei mir zu buchen – und wem würdest du es empfehlen?

Mareike: Ich würde dazu ermutigen, sich darauf einzulassen, den eigenen Gefühlen zu vertrauen, sich mit sich selbst zu verbinden und den Kopf mal beiseite zu schieben. Das muss man wollen – und vielleicht ist es auch nicht für jeden etwas. Man sollte eine gute Anbindung an sich selbst haben oder bereit sein, sie zu entwickeln. Vor allem braucht man Offenheit und Neugier. Und die Offenheit, dass sich ein Ziel auch verändern kann oder dass man gar kein spezifisches Ziel braucht – dass sich das im Prozess ergibt.

Ich würde es vor allem Menschen empfehlen, die das diffuse Gefühl haben, dass irgendwas in ihnen nach Veränderung schreit, ohne genau zu wissen, in welche Richtung. Unabhängig vom Bereich – bei mir war es das Berufsleben, aber es zieht sich ja in so viel mehr hinein.

Maren: Herzlichen Dank, es war mir eine Freude, dich auf deinem Weg zu begleiten!

Mareike: Ja, auch dir herzlichen Dank. Ich möchte wirklich, dass du weißt, wie wertvoll deine Begleitung für mich war.

Wenn auch in dir etwas nach Veränderung ruft und du herausfinden möchtest, wie deine nächsten Schritte aussehen können, erfährst du hier mehr zum Coaching.
Gerne berate ich dich individuell in einem kostenlosen Kennenlerngespräch.

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